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Bei unserer Veranstaltung am Freitag, den 17. Juli 2026 um 16.30 Uhr werden wir mit Expertinnen darüber diskutieren, wie es in Nordrhein-Westfalen um die Frauengesundheit, die häusliche Gewalt und die künstliche Intelligenz steht. Freuen Sie sich auf einen spannenden Austausch mit Angelika Schindler-Obenhaus, Ba-Linh Le und Dr. Melanie Epe.
Im Anschluss an den Austausch gibt es genügend Freiraum, um sich untereinander zu vernetzen und auszutauschen.
Die Anmeldung erfolgt schriftlich an info[a]frauenrat-nrw.de. Sie erhalten von uns eine Anmeldebestätigung. Der Anmeldeschluss ist aus organisatorischen Gründen Montag, der 06. Juli 2026.
Wir freuen uns auf Sie.
PDF-Einladung: Wie steht es um Frauengesundheit häusliche Gewalt und künstliche Intelligenz in NRW
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PRESSEMITTEILUNG
Drohende Versorgungslücken in der Geburtshilfe – FrauenRat NRW fordert politische Verantwortung und faire Bedingungen für Beleghebammen
Düsseldorf, Dezember 2025 – Der FrauenRat NRW warnt eindringlich vor den gravierenden Folgen des neuen Hebammenhilfevertrags, der am 1. November 2025 in Kraft getreten ist. Nach Einschätzung vieler Expert*innen sowie Mitgliedsverbänden drohen erhebliche Versorgungslücken in der Geburtshilfe – insbesondere in Regionen, in denen Beleghebammen bislang eine tragende Rolle spielten.
Die vorgesehenen Regelungen gefährden die wirtschaftliche Grundlage vieler freiberuflicher Hebammen, insbesondere der Beleghebammen, die rund 20 Prozent aller Geburten in Deutschland begleiten. In NRW wurden allein im Jahr 2024 knapp 26.000 Geburten durch Hebammen im Belegsystem betreut. Die Zahlen zeigen, dass das Belegsystem ein zentraler Bestandteil der geburtshilflichen Versorgung im Land ist.
„Wenn freiberufliche Hebammen aufgeben müssen, verlieren Frauen in NRW die Wahlfreiheit, wo und wie sie gebären wollen. Eine wohnortnahe, sichere und selbstbestimmte Geburt darf nicht gefährdet werden“, so der FrauenRat NRW.
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Die Ergebnisse der Kommunalwahlen in NRW vom 14. September 2025 veranlassen uns, unsere Stimme zu erheben:
Rechtsextremistische Parteien und Gruppierungen stellen nicht nur die Gleichstellung von Frauen und Männern infrage, sondern wollen uns in überholte Rollenbilder zurückdrängen. Dies ist ein direkter Angriff auf die hart erkämpften Rechte und Freiheiten von Frauen.
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Am Samstag, den 20. September fand die diesjährige Mitgliederversammlung des FrauenRat NRW e.V. in Düsseldorf statt.
Wir haben ein wichtiges Positionspapier beraten und verabschiedet. Als FrauenRat NRW machen wir uns ernsthafte Sorgen über die rechtsextremistischen Tendenzen, die sich mit der Kommunalwahl in NRW am 14. September 2025 zeigten. Rückschritte in der Gleichstellung akzeptieren wir nicht. Der FrauenRat NRW steht fest an der Seite all jener, die sich für eine offene gerechte Gesellschaft einsetzen.
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Das Sozialunternehmen Frontline hat mit Unterstützung des Bundeswirtschaftsministeriums das digitale Tool Lizzy entwickelt, eine KI-gestützte Gefährdungsanalyse für Fälle häuslicher Gewalt.
Lizzy unterstützt Fachkräfte dabei, im Einklang mit Artikel 51 der Istanbul-Konvention das Risiko für weitere Gewalt schnell, verlässlich und präzise einzuschätzen. Grundlage sind aktuelle, deutschlandweit repräsentative Daten.
Warum wichtig? Bisherige Risikoeinschätzungen liegen im Schnitt bei ca. 57 % Genauigkeit. Studien zeigen: Lizzy erreicht rund 80 % Genauigkeit – und könnte so Wiederholungsgewalt deutlich reduzieren und häusliche Gewalt früher beenden.
Wo? Lizzy wird aktuell in Beratungsstellen und Schutzeinrichtungen in acht Bundesländern kostenfrei verwendet.
👉Ein Interview mit der Gründerin gibt Einblicke in die Hintergründe des Tools und beantwortet zentrale Fragen zur Anwendung:: https://publik.verdi.de/ausgabe-202503/spinnennetz-der-gewalt/
👉 Mehr Informationen und Anmeldung zum kostenfreien Zugang auf der Website von Frontline: https://www.frontline100.com/
