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Am 05. November 2021 lud der FrauenRat NRW in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros/Gleichstellungsstellen NRW, ver.di Frauen- und Gleichstellungspolitik NRW und UN Women Deutschland zu der Fachveranstaltung ein.

Im Grußwort weist die Vorsitzende des FrauenRat NRW, Andrea Rupp, u.a. auf den Beschluss der Konferenz der Landesfrauenräte (KLFR) im Juni 2021 zum Thema „Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland – Für ein umfassendes Konzept zur Sicherstellung des Versorgungsangebotes zur Vornahme von Schwangerschaftsabbrüchen“ hin.

Die Fachtagung kann in voller Länge auf dem YouTube Kanal der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros/Gleichstellungen in NRW eingesehen werden.

Gerne informieren wir Sie über die Kampagne „Zonta Says No“ der deutschen Zonta Clubs.

Mit der Farbe Orange, mit der Beleuchtung von privaten und öffentlichen Gebäuden in Orange, wird gemeinsam ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen gesetzt.

„Orange the World" ist eine Aktion von UN Women, die u.a. von den mehr als 1100 ZONTA-Clubs in aller Welt unterstützt wird. Sie findet immer am 25. November, dem Internationalen Tag zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen, statt. Die Aktion ist Teil der seit 1991 jedes Jahr vom 25. November bis zum 10. Dezember (dem von den Vereinten Nationen deklarierten Tag der Menschenrechte) weltweiten Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen".

Am 06. November um 16.30 Uhr findet eine (online) Auftaktveranstaltung zur Kampagne statt. Maria von Welser, Gründerin von "Mona Lisa", des ersten Frauenmagazins des ZDF, wird zusammen mit  renommierten Expertinnen aus Gewaltschutzarbeit und Wissenschaft über Möglichkeiten und noch bestehende Hürden diskutieren. Rund um den Tag gegen Gewalt an Frauen, den 25. November, wird auf die mangelnde Umsetzung der Istanbul Konvention in Deutschland aufmerksam gemacht. Hierfür gibt es bereits eine Petition, die man mitzeichnen kann: https://www.openpetition.de/!rfsvh.

Teilnehmerinnen der Diskussion sind: die Bundestagsabgeordneten Leni Breymaier, der Gründerin einer Selbsthilfegruppe Svenja Beck, der Geschäftsführerin der Frauenhauskoordinierung Heike Herold und der Politologin und Soziologin Monika Schröttle.

Registrierung für die Auftaktveranstaltung  unter: https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_CL8TtMAhQSiuJ2WTCwXeew.

Am 13. November 2021 findet das diesjährige Barcamp Gender NRW 2021 – Vielfalt, Zusammenhalt, Offenheit von 10.00 bis 15.00 Uhr als digitale Veranstaltung statt. Das Barcamp ist eine Plattform zur Debatte über Feminismus, Geschlechter-Gerechtigkeit und Visionen für die offene vielfältige Gesellschaft während und nach der Coronapandemie. Der FrauenRat NRW ist gemeinsam mit weiteren Akteur*innen Kooperationspartner der Veranstaltung.

Weitere Informationen zu der Veranstaltung können Sie dem Barcamp-Flyer entnehmen.

Eine Anmeldung ist bis zum 10. November 2021 unter dem folgenden Link möglich: https://www.fes.de/lnk/4c2

Der FrauenRat NRW lädt in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros/Gleichstellungsstellen NRW, ver.di Frauen- und Gleichstellungspolitik NRW und UN Women Deutschland zur hybriden Fachveranstaltung „§ 218 StGB gestern – heute – morgen“ am 5. November 2021 von 10.30 bis 15.00 Uhr ein.

Im Strafgesetzbuch sind die Paragraphen 218 und 219 verankert. Die Paragraphen haben mit ihrem gleichstellungspolitischen Einfluss für viel Konfliktpotenzial gesorgt. Wir möchten ein Resümee ziehen und in die Zukunft zu schauen.

Eine Anmeldung zu der Veranstaltung ist bis zum 29. Oktober 2021 möglich. Weitere Informationen zur Fachtagung als auch zum Anmeldeverfahren sind auf dem Internetauftritt der LAG NRW einsehbar.

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen (MHKBG) hat am 15. Juni 2021 die Öffentlichkeitskampagne „EXIT.NRW – Schutz vereint – Nordrhein-Westfalen gegen Zwangsheirat“ gestartet.

Mit der Öffentlichkeitskampagne „EXIT.NRW – Schutz vereint – Nordrhein-Westfalen gegen Zwangsheirat“ stellt das MHKBG das Thema Zwangsheirat in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung. Nur wenige Wochen vor dem Beginn der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen wird der Schwerpunkt der Kampagne bewusst auf die Problematik der sogenannten „Ferienverheiratungen“ gelegt. Das Ziel ist, die breite Öffentlichkeit aufzuklären und zu sensibilisieren sowie über bestehende Hilfe- und Unterstützungsangebote zu informieren. In insgesamt 23 Städten werden fast 1.700 Plakate in Bussen und Bahnen des Öffentlichen Personennahverkehrs zu sehen sein. Zudem wird auf fast 1.000 Monitoren ein Kampagnenspot im Fahrgast-TV ausgestrahlt. 

Nächste Termine

07.12.2021 Vorstandssitzung
18.01.2022 Vorstandssitzung

Letzte Pressemitteilung

Zum Weltfrauentag fordert der FrauenRat NRW „Mehr Frauen in die Parlamente in NRW“

In dieser Woche finden die vielfältigsten Veranstaltungen in Zusammenhang mit dem Internationalen Frauentag statt. Der FrauenRat NRW möchte besonders auf die gemeinsame Anhörung des Hauptausschusses und des Ausschusses für Gleichstellung und Frauen zum Gesetzentwurf zur „Einführung einer paritätischen Aufstellung der Wahllisten mit Frauen und Männern“ aufmerksam machen, die am 11. März 2021 um 11 Uhr im Plenum des Landtags NRW stattfindet. Wir freuen uns sehr, dass der FrauenRat NRW zur Anhörung als Sachverständige eingeladen wurde und verweisen auf unsere Stellungnahmen, die auf unserer Webseite veröffentlicht sind.

Der FrauenRat NRW wird vor der Anhörung mit einer kleinen angemeldeten Versammlung von 10.00 bis 10.30 Uhr vor dem Landtag NRW in Düsseldorf anwesend sein, um sichtbar zu machen, dass Parität eine Frage der Demokratie ist und wir mehr Frauen in den Parlamenten brauchen.

Im nordrhein-westfälischen Landtag sind Frauen mit derzeit nur 27,6 % deutlich unterrepräsentiert. Auch wenn die gewählten Abgeordneten, männlich, weiblich oder divers, das Volk in seiner Gesamtheit vertreten sollen, unabhängig von Geschlecht, Alter, Beruf, Religion, Vermögen und weitere persönliche Merkmale, werden deren Entscheidungen, insbesondere in der Gesetzgebung, auch von der eigenen Sozialisation beeinflusst.

Frauen machen über 50 Prozent der Bevölkerung aus. Sie sind keine Minderheit, und sie sind auch keine einheitliche Interessengruppe. Aus ihrer Perspektive setzen Frauen eigene Themen, wie z. B. Pflege, Kinderbetreuung, Wohnen, Verbraucherschutz. Sie blicken aber auch aus ihrem jeweiligen Erfahrungshintergrund auf Themen, die keine spezifischen Frauenthemen sind, wie Verkehr, Finanzen, Wirtschaft.

Für die Bürgerinnen und Bürger sind deshalb die Auswirkungen der mangelnden geschlechtergerechten Besetzung der Parlamente für die Gesellschaft und ihr persönliches Leben nicht zu unterschätzen.

Es müssen Rahmenbedingungen geschaffen werden, Frauen zu einer politischen Karriere zu ermutigen und strukturelle Nachteile bei der Aufstellung von Kandidaturen innerhalb der Parteien zu beseitigen.

Da dies bislang nicht durch freiwillige Maßnahmen innerhalb der Parteistrukturen erreicht werden konnte, hält der FrauenRat NRW aufgrund des Gleichstellungsgebots in Art. 3 Abs. 2 Satz 2 GG ein Paritätsgesetz in NRW aus Gründen der Demokratie für notwendig.

Nur so kann es zu einer gleichberechtigten Teilhabe von Frauen in den Parlamenten und damit zu einer gerechteren Politik und Gesetzgebung kommen.

PDF Version der Pressemitteilung: Zum Weltfrauentag fordert der FrauenRat NRW „Mehr Frauen in die Parlamente in NRW

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