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Mit der virtuellen Mitgliederversammlung der UN Women Deutschland am 23. April 2021 wurde unsere Vorsitzende, Andrea Rupp, als Beisitzerin in den Vorstand der UN Women Deutschland gewählt. Gerne weisen wir auf die Presseerklärung „UN Women Deutschland mit neuem Vorstand“ vom 29.04.2021 hin:

Bonn, 29.4.2021. Die langjährige Vorstandsvorsitzende und Gründungsmitglied von UN Women Deutschland, Karin Nordmeyer, gibt ihr Amt ab. Ihr über 50-jähriges ehrenamtliches Engagement für Menschen- und Frauenrechte in nationalen und internationalen Kontexten und ihre Verdienste um UN Women Deutschland würdigte die Mitgliederversammlung mit der Wahl zur Ehrenvorsitzenden von UN Women Deutschland.

Ihr folgt die frühere Parlamentarische Staatssekretärin im BMFSFJ, Elke Ferner. Sie engagiert sich seit fast 40 Jahren für Frauenrechte und soziale Gerechtigkeit. Sie war viele Jahre Landes- und danach Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF), sie gehört dem Vorstand der Europäischen Sozialdemokratinnen, und bis Juni dieses Jahres dem Vorstand des Deutschen Frauenrats an. Dort ist sie zuständig für Parität in Politik und Parlamenten.  Ferner forderte bei ihrer Antrittsrede, „(…) die Verwirklichung der Gleichstellung als Bestandteil der Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 erreichen wir nur, wenn wir jetzt durchstarten. Deutschland ist Unterzeichnerin und muss als solche ihrer Verpflichtung zur Erfüllung der Nachhaltigkeitsziele nachkommen. Dazu ist es unabdingbar, dass das Thema Gleichstellung als Leitprinzip in allen Politikfeldern gesetzt ist.“

Die Schatzmeisterin Dr. Petra Tiedemann übergab ihr Amt an die neu gewählte Schatzmeisterin Renate Bähr, der langjährigen Geschäftsführerin der Deutsche Stiftung Weltbevölkerung.

Als weitere Mitglieder im Vorstand wurden Andrea Rupp und Nora Teuma gewählt. Damit wird der Erweiterung der Aufgaben und dem stetigen Wachstum der zu betreuenden Mitglieder Rechnung getragen. Andrea Rupp engagiert sich im Deutschen Juristinnenbund für Frauenrechte, war sechs Jahre Mitglied im Bundesvorstand und ist langjährige Vorsitzende der Regionalgruppe Bonn. Seit November 2020 ist sie darüber hinaus Vorsitzende des LandesFrauenRats NRW, der als Dachverband mit über 50 Frauenverbänden und Frauengruppen gemischter Verbände mehr als 2 Millionen Frauen in NRW vertritt. Die 22-jährige Masterstudentin Nora Teuma als Vertreterin der nächsten Generation ist seit 2019 Jugendbeobachterin der Deutschen Gesellschaft der Vereinten Nationen (DGVN) bei der Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen und engagiert sich in der Bewegung #Generation Equality.

Über UN Women Deutschland

UN Women Nationales Komitee Deutschland e.V. ist ein gemeinnütziger Verein und eines von weltweit 12 Nationalen Komitees, die auf Länderebene die Arbeit von „UN Women“ zur Gleichstellung der Geschlechter und Stärkung von Frauen durch Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising unterstützen. www.unwomen.de

 
Pressekontakt: Silvia Fullenkamp, 0228/454934-0 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Nächste Termine

11.06.-12.06.21 Konferenz der Landesfrauenräte
29.06.21 Vorstandssitzung
23.10.21 Mitgliederversammlung

Letzte Pressemitteilung

Zum Weltfrauentag fordert der FrauenRat NRW „Mehr Frauen in die Parlamente in NRW“

In dieser Woche finden die vielfältigsten Veranstaltungen in Zusammenhang mit dem Internationalen Frauentag statt. Der FrauenRat NRW möchte besonders auf die gemeinsame Anhörung des Hauptausschusses und des Ausschusses für Gleichstellung und Frauen zum Gesetzentwurf zur „Einführung einer paritätischen Aufstellung der Wahllisten mit Frauen und Männern“ aufmerksam machen, die am 11. März 2021 um 11 Uhr im Plenum des Landtags NRW stattfindet. Wir freuen uns sehr, dass der FrauenRat NRW zur Anhörung als Sachverständige eingeladen wurde und verweisen auf unsere Stellungnahmen, die auf unserer Webseite veröffentlicht sind.

Der FrauenRat NRW wird vor der Anhörung mit einer kleinen angemeldeten Versammlung von 10.00 bis 10.30 Uhr vor dem Landtag NRW in Düsseldorf anwesend sein, um sichtbar zu machen, dass Parität eine Frage der Demokratie ist und wir mehr Frauen in den Parlamenten brauchen.

Im nordrhein-westfälischen Landtag sind Frauen mit derzeit nur 27,6 % deutlich unterrepräsentiert. Auch wenn die gewählten Abgeordneten, männlich, weiblich oder divers, das Volk in seiner Gesamtheit vertreten sollen, unabhängig von Geschlecht, Alter, Beruf, Religion, Vermögen und weitere persönliche Merkmale, werden deren Entscheidungen, insbesondere in der Gesetzgebung, auch von der eigenen Sozialisation beeinflusst.

Frauen machen über 50 Prozent der Bevölkerung aus. Sie sind keine Minderheit, und sie sind auch keine einheitliche Interessengruppe. Aus ihrer Perspektive setzen Frauen eigene Themen, wie z. B. Pflege, Kinderbetreuung, Wohnen, Verbraucherschutz. Sie blicken aber auch aus ihrem jeweiligen Erfahrungshintergrund auf Themen, die keine spezifischen Frauenthemen sind, wie Verkehr, Finanzen, Wirtschaft.

Für die Bürgerinnen und Bürger sind deshalb die Auswirkungen der mangelnden geschlechtergerechten Besetzung der Parlamente für die Gesellschaft und ihr persönliches Leben nicht zu unterschätzen.

Es müssen Rahmenbedingungen geschaffen werden, Frauen zu einer politischen Karriere zu ermutigen und strukturelle Nachteile bei der Aufstellung von Kandidaturen innerhalb der Parteien zu beseitigen.

Da dies bislang nicht durch freiwillige Maßnahmen innerhalb der Parteistrukturen erreicht werden konnte, hält der FrauenRat NRW aufgrund des Gleichstellungsgebots in Art. 3 Abs. 2 Satz 2 GG ein Paritätsgesetz in NRW aus Gründen der Demokratie für notwendig.

Nur so kann es zu einer gleichberechtigten Teilhabe von Frauen in den Parlamenten und damit zu einer gerechteren Politik und Gesetzgebung kommen.

PDF Version der Pressemitteilung: Zum Weltfrauentag fordert der FrauenRat NRW „Mehr Frauen in die Parlamente in NRW

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