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Mit völligem Unverständnis nimmt der FrauenRat NRW zur Kenntnis, dass in Nordrhein-Westfalen einer vergewaltigten Frau die notwendige   Hilfe verweigert wird, die ihr nach Gesetz und Moral zusteht. 

 

Was ist passiert?


Eine junge Frau wurde auf einer Party vermutlich Opfer von KO-Tropfen.
Sie wachte in einem Zustand der Verwirrtheit und Orientierungslosigkeit auf und hatte die Befürchtung, zudem noch Opfer eines Sexualdelikts geworden zu sein.
Sie wurde mit Unterstützung von Polizeibeamtinnen durch eine Notärztin erstversorgt , aber in zwei katholischen Kliniken abgewiesen.


Opfern von KO-Tropfen fehlt ein gewisser Zeitraum in der Erinnerung. Zu den körperlichen Folgen wie Übelkeit, Schwindelgefühle und Kopfschmerzen kommt noch die quälende Ungewissheit, ob sie vergewaltigt worden sind und ob sie mit HIV oder anderen sexuell übertragbaren Krankheiten infiziert oder gar geschwängert worden sind.


In dieser Situation ist eine schnelle und kompetente medizinische Beratung unerlässlich. Denn es besteht nur ein kleines Zeitfenster für die Beweissicherung und für die Wirksamkeit der „Pille danach“. Unabhängig von religiösen und gesellschaftlichen Überzeugungen muss für jedes Vergewaltigungsopfer umfassende und niedrigschwellige Hilfe von Ärzten, Polizei und
Staatsanwaltschaft erreichbar sein, so die die Vorsitzende des FrauenRat NRW, Dr. Patricia Aden.


Nur durch eine strikte Ächtung jeglicher Form von Gewalt gegen Frauen wird erreicht, dass dem Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit und sexuelle Selbstbestimmung Geltung verschafft wird.

 

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Nächste Termine

03.03.20 Vorstandssitzung

10.03.20 Arbeitskreissitzung Demokratie

17.03.20 Telefonkonferenz nach Bedarf

28.03.20 Mitgliederversammlung

18.09.-20.09.20 Konferenz der Landesfrauenräte

Letzte Pressemitteilung

Gleichstellung stärkt Demokratie - Verbündete suchen und finden

Mehr Frauen in die Politik – Wir freuen uns über das große Interesse von MdB Christian Haase, Bundesvorsitzender Kommunalpolitische Vereinigung der CDU und CSU Deutschlands. In Höxter trafen sich FU Kreisvorsitzende Viola Wellsow, stellv. CDU Kreisvorsitzende Andrea Dangela und Michael Stickeln, Sprecher der Bürgermeister im Kreis Höxter mit Vertreterinnen des FrauenRat NRW zu einem Austausch. Vorsitzende Dr. Patricia Aden, stellv. Vorsitzende Uta Fechler und Beisitzerin Andrea Rupp stellten die Stellungnahme des FrauenRat NRW zum Thema „Kommunalpolitisches Ehrenamt“ vor. Deutlich wurde unser gemeinsames Anliegen: Wir wollen unsere Demokratie stärken – dazu brauchen wir mehr Frauen in der Kommunalpolitik. „Wir müssen die demokratische Basis auf allen Ebenen stärken, um uns gegen die Radikalisierung der Ränder zu stellen. Ich begrüße daher alle Initiativen, die das ehrenamtliche Engagement unterstützen“, unterstreicht Christian Haase.

Der FrauenRat NRW, Interessensvertretung von ca. zwei Millionen Frauen, setzt sich für eine stärkere politische Anerkennung und eine wirksamere finanzielle Förderung der ehrenamtlichen Arbeit in Frauenverbänden ein. Dies gilt sowohl auf kommunaler Ebene als auch in überregionalen Zusammenschlüssen. Der FrauenRat NRW unterstreicht nachdrücklich die politische Dimension des Ehrenamtes. Die ehrenamtliche Arbeit in Verbänden und Vereinen leistet einen wertvollen Beitrag zur politischen Bildung und zur Unterstützung der Interessen der Bürgerinnen und Bürger. 

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